Das Jahr 2025 war für die Rettungsstation Appenzell I.Rh. von Alpine Rettung Schweiz (ARS) geprägt von vielfältigen und spannenden Einsätzen. Knapp 80 Mal rückten die Retterinnen und Retter im Einsatzgebiet aus.
Die Einsatzbereiche erforderten neben einer grossen Bandbreite an Fachkompetenz der Bergrettungstechniken auch flexibles, schnelles Handeln und eine ausserordentlich gute Zusammenarbeit zwischen den Retterinnen und Retter und den Partnerorganisationen wie der REGA und der Polizei.
Einsätze
Für die Alpine Rettung Schweiz ARS führte die Rettungsstation auf ihrem Einsatzgebiet 50 Bergrettungs- und 28 First Responder Plus-Einsätze durch. Zusätzlich halfen die Innerrhoder Rettungsspezialisten Helikopter RSH bei 16 Einsätzen ausserhalb der Station. Neben den zahlreichen Wanderunfällen, dem Bergen von erkrankten Berggängern und blockierten Personen wurden zwei Gleitschirmunfälle, zwei Kletterunfälle und eine Vermisstensuche verzeichnet.
Übungen und Kurse
Um für die Einsätze gewappnet zu sein, bildeten sich die Retterinnen und Retter an den wöchentlichen freiwilligen Trainings und zehn Hauptübungen weiter. Zusätzlich nahmen einige an den Regionalkursen in den Flumserbergen und in Malbun teil. Auch die Einsatzleiter durften am jährlichen Weiterbildungskurs der ARO zusammen mit den Glarnern ihr Wissen aufbessern. Dieser Kurs fand für einmal in der Nähe in Schwende statt.
Vorstand, Retterinnen und Retter
Der Vorstand mit Raphael Müller als Obmann, Simon Fässler als Stv. Obmann, Michael Neff als Kassier, Albert Inauen als Materialchef und Irène Inauen als Rettungschefin wurden für ein weiteres Amtsjahr gewählt.
Erfreulich ist, dass neu als Retterin oder Retter Sibylle Odermatt, Carmen Wüst, Dominik Knechtle und Yannik Fuster in der Innerrhoder Rettungsstation tätig sind. Die Station verlassen haben Cyrille Inauen nach 16 Jahren, Marcel Ackermann nach 26 Jahren, Thomas Signer nach 20 Jahren und Sepp Manser. Der «Meglisalpwirt» Sepp Manser trat 1987 in die Rettungsstation ein. Während 38 Jahren war er Mitglied der Rettungsstation und bildete in dieser Zeit mehrere Lawinenhunde aus, eine bemerkenswerte Leistung. Alle austretenden Retter haben für den langjährigen, engagierten Einsatz grossen Dank verdient.
So zählt die Rettungsstation Appenzell I. Rh. nun vier Retterinnen und 31 Retter.

Zukunft
Die Planung, Finanzierung und Ausführung des neuen Stationsdepots neben dem Sportplatz der Schule Schwende ist weit fortgeschritten. Während den nächsten Monaten erfolgen der Innenausbau, die Fertigstellung der Fassade und die Umgebungsarbeiten, damit der neue Stützpunkt im Frühjahr bezogen werden kann. Anfangs Juni ist ein Tag der offenen Türe geplant.






